Die Geschichte von TerraCycle

2012 - Erstes Recyclingprogramm für Zigarettenstummel weltweit

Garbage Mog

Im Jahr 2012 konnte TerraCycle weitere Erfolge verbuchen. Zum neunten Mal in Folge konnte ein Umsatzanstieg verzeichnet werden. Darüber hinaus wurde erstmals eine Entsorgungslösung für einen Abfall gefunden, der weltweit am häufigsten die Natur verschmutzt: Ein Sammelprogramm für Zigarettenstummel. Nachdem das Programm erfolgreich in Kanada initiiert wurde, konnten auch Programme in den U.S.A., in Kooperation mit Santa Fe Natural Tobacco, und in Spanien, in Kooperation mit British American Tobacco, aufgesetzt werden. Die gesammelten Zigarettenabfälle werden zu Kunststoff-Pellets verarbeitet und anschließend in der Produktion von Industriegütern, wie zum Beispiel Paletten, eingesetzt.

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2011 - TerraCycle expandiert in Europa

TerraCycle expandiert in Europa

Im Jahre 2011 startete TerraCycle in Norwegen, Frankreich, Spanien, Deutschland, Irland, Schweiz, Dänemark, Israel, Belgien, Argentinien und den Niederlanden. Über 30 neue Abfallsammelprogramm wurden ins Leben gerufen und die Zahl der Beschäftigten stieg weltweit auf über 100. Durch gesammelte Abfälle konnte TerraCycle über 3 Millionen US-$ an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.

Einige der Highlights 2011: Zum „Earth Day 2011“ entstanden in Zusammenarbeit mit Old Navy und Office Depot die ersten Abfallsammelströme für benutzte Flipflops und leere Stifte. Das Programm erhielt großen Zuspruch, wodurch vier recycelte Flipflop Spielplätze in den USA entstehen konnten. TerraCycle startete außerdem das erste gesponsorte Elektroschrott Sammelprogramm mit Logitech, um Mäuse und Tastaturen einzusammeln.

TerraCycles Team in Brasilien brach den Weltrekord für die größte je errichtete Recycling-Skulptur und landete im Guinness Buch der Rekorde. Der Tangbogo, aus Tang Trinktüten hergestellt, war 15,2m lang, 8,32m breit und 4,25 hoch. Nach der Präsentation im „Parque do Carmo“ im September wurde Tangobo wieder zerlegt und die Trinkpäckchen wurden zu Bänken und Tischen für den Park recycelt.

TerraCycle veröffentlichte außerdem Trash Tycoon, das erste Onlinespiel über Up- und Recycling schwer recycelbaren Mülls. Das Spiel simuliert das reale TerraCycle Sammelprogramm, in dem Nahrungsmittelverpackung eingesammelt werden muss, wie z.B. Kraft Cheese Plastiken und diese zu Einkauftüten, Rucksäcken und Parkbänken up- und recycelt werden. Trash Tycoon wurde 300.000 mal im ersten Monat gespielt und wir sind gespannt zu sehen, wie ein Re-und Upcyclingspiel Kinder und Eltern gleichermaßen in der Realität beeinflusst, Dinge wieder zu verwenden und zu recyclen.

TerraCycles Gründer und Geschäftsführer Tom Szaky wurde in der Forbes-Impact-30-Liste genannt, welche Unternehmensgründer würdigt,die weltweit mit den dringendsten Problem ringen.

In Deutschland startete TerraCycle im Frühjahr 2011 mit dem ersten Sammelprogramm für leere Stifte, welches von BIC gesponsert wird. Dadurch konnten bis Jahresende ca. 20.000 Stifte eingesammelt werden. Schulen, aber auch Unternehmen und andere Organisationen sammeln gemeinsam und zeigen, dass trotz eines dualen Systems noch weit mehr möglich ist und sein wird.

2010 - Vom TV zum Time Square: TerraCycle erreicht einen neuen Höhepunkt

Vom TV zum Time Square: TerraCycle erreicht einen neuen Höhepunkt

Im Frühjahr 2010 führte Walmart den TerraCycle Hotspot ein, ein beeindruckendes Co-Display in allen Walmart Supermärkten in den USA, das Produkte wie CapriSun, Lays Chips und Oreos gemeinsam mit recycelten und upcycelten TerraCycle Produkten ausstellte.

In dieser Zeit richtete TerraCycle auch den ersten Kurzzeitladen für 2 Monate in New York City ein. Eine Öko-Zuflucht im Herzen des Stadtzentrums. Neben dem Vertrieb von TerraCycle Produkten, bot der Laden seinen Kunden auch Mülleimer, in welche sie ihre Abfälle werfen konnten, damit diese recycelt und upcycelt werden.

Mitte September erreichte die TerraCycle Trinkbeutel Brigade einen Meilenstein. Über 1 Millionen Dollar wurden bis zu diesem Tag an Schulen und gemeinnützige Organisationen ausbezahlt und über 50 Millionen Trinkbeutel wurden durch TerraCycle recycelt und upcycelt.

TerraCycle renovierte zudem seine Büros, um mehr Platz für das ständig wachsende Team zu schaffen. Recyceln und Upcyceln sind das große Motto bei der Umgestaltung, mit Tischen aus alten Türen, Wänden aus leeren Plastikflaschen oder alten Schallplatten.

2009 - TerraCycle wird international

Garbage Moguls Goes International

Das Jahr startete bereits vielversprechend mit der Einführung zweier neuer Produktreihen in den USA. Die Supermarktkette „Target“ nahmTerraCycles Uhren, Untersetzer und Bilderrahmen, die entweder aus alten Schallplatten oder alten Elektronikkarten hergestellt werden, in ihr Sortiment auf. Der Zoohandel „Petco“ begann, unsere Naturprodukte für Tiere zu verkaufen!

Zusammen mit dem Lebensmittelhersteller Frito-Lay wurde die Chipstüten-Brigade gegründet. Frito-Lay wurde schnell zum größten Sponsor neben Kraft Foods.

Das Bridage-Programm wuchs zudem durch die Aufnahme 25 neuer Abfallarten und die Markteinführung TerraCycles in Brasilien, Kanada und Großbritannien.

Im März ging auch Toms Buch „Revolution in a Bottle“ in den USA in den Verkauf.

2008 - Gesponserter Abfall

Sponsored Waste Goes Corporate

Die Idee, die hinter gesponsertem Abfall steht, ist simpel. TerraCycle geht Partnerschaften mit großen Firmen ein, um kostenlose Programme zu verwalten, die Verbraucher dafür bezahlen, dass sie nicht recycelbare Verpackungen sammeln. Diese werden dann zu umweltfreundlichen Produkten upcycelt.

Im Januar 2008 haben wir uns erstmals mit Kraft Foods getroffen, Nordamerikas größtem Lebensmittelkonzern. Schon bald sollte Kraft Foods der größte Partner TerraCycles werden und sponserte bereits ab Februar die Caprisonne Trinktüten-Brigade. Das Programm wurde für tausende neue Teilnehmer geöffnet.

Sobald die Dinge ins Rollen geraten waren, konnte TerraCycle einen Deal mit der Schreibwarenladenkette OfficeMax unterzeichnen, der TerraCycle zu einem der größten Zulieferern von umweltfreundlichen Schreibwarenprodukten machte!

Die Zusammenarbeit mit der Supermarktkette Target bescherte uns zudem eine große Medienpräsenz. Gemeinsam mit dem Unternehmen zogen wir eine innovative Anzeigenkampagne auf der Titelseite der Umweltausgabe des Magazins Newsweek auf.

Die Werbeanzeige gab Anweisung darüber, wie man das Deckblatt des Magazins wiederverwenden und in einen Umschlag verwandeln konnte. Newsweek-Leser wurden gebeten, den Deckblatt-Umschlag mit benutzten Target-Plastiktüten zu füllen. Tatsächlich schickten über 47000 Leser ihre Tüten an TerraCycle! Die gesammelten Plastiktüten wurden dann upcycelt und zur weltweit ersten wiederverwendbaren Einkaufstasche aus Plastiktüten verarbeitet.

Während TerraCycle gedieh, wuchs auch unsere Zusammenarbeit mit Kraft Foods. Als wir unsere Partnerschaft mit Kraft Foods bekanntgaben, veröffentlichte das Wirtschaftsmagazin Wall Street Journal einen einseitigen Artikel über TerraCycle. Der nächste Sponsor, der einstieg, war Nabisco. Die Möglichkeit, mit Nabisco und Caprisonne, zwei multibillionen Dollar Marken mit Kultstatus, zusammenzuarbeiten, half uns, TerraCycle als großen Akteur im Feld der umweltfreundlichen Unternehmen zu festigen.

Der Erfolg TerraCycles brachte Tom erneut auf das Cover eines großen Magazins: Brand Packaging zeichnete ihn mit einem Innovationspreis aus. Gleichzeitig unterschrieb er einen Vertrag mit Penguin Books, die Toms erstes Buch „Revolution in a Bottle: HOW TerraCycle is Redefining Green Business“ veröffentlichten. Das Buch erschien 2009 am amerikanischen Umwelttag, Earth Day.

Nachdem wir inzwischen mehrere Jahre die Werbetrommel gerührt hatten, konnten wir zudem endlich die erste Folge unserer TV Show „Garbage Moguls“, verkaufen! Die Dokumentation verfolgt TerraCycle-Produkte von der Idee bis hin zum Warenregal im Supermarkt. Der Sender „National Geographic“ war begeistert von unserem Konzept und legte den Fokus der ersten Episode auf Flugdrachen aus Keksverpackungen und Umhängetaschen aus alten Werbeplakaten.

Darüber hinaus haben TerraCycle und seine Partner 10.000 teilnehmende Sammelteams für die neuen Brigaden-Programme anwerben können. Zusätzlich erschienen drei neue Materialien auf der Sammelliste: Weinkorken, Müslitüten und Chipsttüten. Alles kam endlich ins Rollen!

2007 - Wachstumsperiode

Sponsored Waste Is Born

Im Jahr 2007 machte sich Aufregung breit, als TerraCycle bei Wal-Mart und The Home Depot auf neun angebotene Produkte heranwuchs. Wir verkaufte jetzt sowohl Konzentrate seines Wurmkot-Düngers, als auch biologisch abbaubaren Setzlingsdünger und Topferde. TerraCycle verkaufte drei verschiedene Arten von Dünger (gebrauchsfertig, Konzentrat und fest) bei zwei bedeutenden Supermarktketten.

Leider zog diese positive Bilanz auch negative Aufmerksamkeit auf uns: Der zwei Millionen Dollar Riese, Scotts Miracle-Gro, reichte Klage gegen TerraCycle ein wegen angeblicher Wettbewerbsverstöße und Etikettenschwindel.

Tom machte dem Team Mut und sah in der bevorstehenden Klage eine Chance. Anstatt einer außergerichtlichen Einigung zuzustimmen oder sich schuldig zu bekennen, startete TerraCycle eine Gegenoffensive. Wir riefen einen Blog mit dem Namen suedbyscotts.com (von Scotts verklagt) ins Leben, indem wir über den Prozess berichteten. Ausgerüstet mit nur einer Pressemitteilung und dem Weblog, zogTerraCycle die Aufmerksamkeit der amerikanischen Medien auf sich. Es erschienen Artikel im Wall Street Journal und der Associated Press, um nur zwei zu nennen. Nach einer starken Offensive von beiden Seiten, wurde die Klage auf freundschaftlicher Basis niedergelegt.

Währenddessen hat die zusätzliche Publicity durch die Klage geholfen, dass TerraCycles Brigaden innerhalb weniger Monate 5000 Teilnehmer (mehr, als wir uns jemals vorgestellt hatten) verzeichnen konnten. Für Tom war dies das Zeichen dafür, dass TerraCycle keine Grenzen gesetzt sind!

Die Beliebtheit der Flaschen-Brigaden führte zu einer neuen Partnerschaft: Im August 2007 starteten wir die Trinktüten-Brigade mit einem unserer ersten Unterstützer, Honest Tea. Das neue Programm bezahlte Schulen dafür, benutzte Trinktüten zu sammeln. Keines der Unternehmen wusste, was zu erwarten war, und so fingen wir mit 100 Plätzen an. Nur 24 Stunden später waren alle 100 Plätze voll!

Mit neuem Vertrauen, entschied TerraCycle sich dazu, seine Produktpalette noch weiter auszuweiten. Der erste Schritt war der Urban Art Pflanzentopf aus Elektromüll – anschließend zwei weitere Produkte, der Drehkompostierer und die Regentonne, beide aus alten Weinfässern.

Gleichzeitig startete TerraCycle zwei neue Brigaden-Programme, die Joghurt-Brigade und die Energieriegelverpackungs-Brigade, die von den Firmen Stoneyfield und CLIF BAR gesponsert wurden. TerraCycles Brigaden-Programme gewannen an Popularität – und Tom hatte eine Eingebung – die Idee von gesponsertem Abfall war geboren!

2006 - Das coolste kleine Start-Up in Amerika!

The Coolest Little Startup in America!

2006 waren die von TerraCycle hergestellten Pflanzendünger in Amerika größtenteils verfügbar, da die beiden großen Supermarktketten Wal-Mart und The Home Depot sie amerikaweit anboten.

Im Juli 2006 erschienen Tom und TerraCycle im Inc. Magazine, dem heiligen Gral für junge Unternehmer! Später im Jahr wurde Tom vom Inc. Magazine zudem zum Nummer eins Geschäftsführer unter Amerikas unter 30-Jährigen ernannt.

Nachdem wir 2005 fast 500 Tausend Dollar Absatz gemacht haben, war TerraCycle auf dem Weg, ein Million Dollar-Unternehmen zu werden! Denn am Ende des Jahres hatte TerraCycle verflüssigten Wurmkot, verpackt in wiederverwendete Plastikflaschen, im Wert von über einer Millionen Dollar verkauft.

2005 - Los geht's!

Up and Running!

Wir hatten eine Fabrik und Mitarbeiter, die eifrig darauf warteten loszulegen. Jetzt fehlte nur noch der Absatz! Trotz Bestellungen aus dem kanadischen Markt, wollten wir zunächst den Raum, den Amerika noch zum Wachsen bot, nutzen.

Wal-Mart war der erste wichtige Händler, der in den USA zu uns stieß – und bald kam auch The Home Depot hinzu. Kurze Zeit später wurden unsere Produkte im ganzen Land getestet. Wir waren an der Schwelle dazu, eine amerikaweite Marke zu werden!

Die Resultate des TerraCycle Allzweckpflanzendüngers waren so überwältigend, dass die Nachfrage sich auf spezialisierte Dünger ausweitete.

TerraCycles Produktpalette umfasste bald auch Dünger wie TerraCycles „African Violet“ und TerraCycles Orchideendünger. Mit neuen Produkten und einem größeren Absatz kam TerraCycle in den Geschmack seines ersten größeren Rampenlichts.

2004 - Die frühen Jahre

Early Years

TerraCycle startete mit zwei großen Erfolgen auf dem kanadischen Markt gleich voll durch: The Home Depot und Wal-Mart nahmen unsere Produkte in ihr Sortiment auf. Obwohl die anfänglichen Bestellungen eher mittelgroß waren, hatte TerraCycle so seinen Fuß in die Tür der großen Supermarktketten. Schon bald bekamen wir auf diese Weise viele Bestellungen und brauchten schnell mehr Personal, Lagerraum, Maschinen und am wichtigsten: Eine Fabrik! Da das ursprüngliche Büro in Princeton und der Umweltkomplex in Bordentown lag, war es sinnvoll, einen Platz zwischen diesen beiden zu finden.

Und so wurde Trenton zum Ort unseres Headquarters! In den 30er Jahren waren in Trenton über 400 Unternehmen mit fünf oder mehr Angestellten ansässig. Heute kann man von Glück reden, wenn man überhaupt 40 findet. Das hatten wir im Hinterkopf, als wir das perfekte leerstehende Fabrikgebäude auf der New York Avenue in West Trenton fanden. Die geringen Kosten des Grundstücks waren ein großer Vorteil für ein junges Startup wie uns. Gleichzeitig brachten wir der Region auch wirtschaftlichen Nutzen, was mit Toms Idee von sozialer Verantwortung perfekt übereinstimmte.

Und so gab Tom vielen Veteranen, ehemaligen Strafgefangenen oder auch auf Bewährung-Entlassenen eine zweite Chance – die ersten neun Stellen, die wir ausschrieben, zogen 300 Bewerber an!

TerraCycle gab auch schnell bekannt, dass wir ein altes und hässliches Fabrikgebäude, deren Backsteinwände etwas Kunst vertragen könnten, zur Verfügung stellten. Und binnen Kurzem wurde unsere Fabrik zu einem Mekka vieler Street Artists.

Viele halten Graffiti für eine Art von Abfall – es wird als etwas angesehen, was Gebäude und andere Oberflächen verunstaltet. Und noch dazu muss dafür bezahlt werden, es zu entfernen – genau wie bei anderem Müll. Für die Street Artists heißt es, dass die Gesellschaft ihre Art, sich kreativ auszudrücken, zerstören will! Und so waren wir nicht verwundert, als wir enorme positive Rückmeldung bekamen! Seitdem arbeiten Graffitikünstler ständig an unserem fast schon lebendigen, atmenden Meisterwerk von einem Fabrikgebäude. So wird unsere Fabrik inzwischen alle paar Monate mit neuer Kunst bemalt!

2003 - Wer braucht schon eine Million Dollar und einen Universitätsabschluss?

Who Needs a Million Dollars and a College Degree?

Nachdem Tom mehr Zeit dafür aufgewendet hat, sein Unternehmen zu entwickeln, als zu seinen Vorlesungen zu gehen, entschied er sich dazu, mit dem Studieren aufzuhören und sich voll auf TerraCycle zu konzentrieren. Im April 2003 gewann Tom eine Million Dollar Kapital - den ersten Preis der Carrot Capital Business Plan Challenge. Leider wollten die Investoren, dass TerraCycle von seiner umweltfreundlichen Mission abgrückt und sich voll auf Pflanzendünger konzentriert. Und obwohl sich auf dem Bankkonto der Firma nur 500 Dollar befanden, lehnte Tom das Angebot ab und blieb dabei, Abfallprodukte als Verpackung zu nutzen!

2002 - Ein Mann, Millionen von Würmern und ganz viele Schulden

A Man, Millions of Worms and a Lot of Debt

Nachdem Tom den fünften Platz im Princeton Business Plan Contest gewonnen hatte, entschied er sich, seine Idee voranzubringen und selber Dünger aus Wurmkot herzustellen! Er nutzte alle seine Ersparnisse und das volle Limit seiner Kreditkarte aus, um für 20000 Dollar eine Maschine zu kaufen, mit der er in großem Stil Würmer füttern und ihre Ausscheidungen sammeln konnte. Die Maschine war von da an ein kompaktes und tragbares Heim-Arbeitszimmer für Millionen von Würmern.

Der größte Teil von Toms Zeit ging dafür drauf, verrottende Küchenabfälle aus Princetons Kantinen in seine neu erworbene Wurm-Maschine zu schaufeln. Pleite, erschöpft und bereit, aufzugeben, traf Tom Sumhan Sinha, einen Risikoanleger, der ihm einen Scheck schrieb und somit TerraCycles erster Investor wurde. Mit diesem Geld konnte Tom seine erste Bürofläche in Princeton mieten.

2001 - Junge trifft Wurm

Boy Meets Worm

In den Herbstferien seines ersten Semesters an der Princeton University, nahm der 19-jährige Tom Szaky einige seiner Freunde mit nach Montreal. Er wohnte bei Freunden, die Küchenabfälle an Regenwürmer verfütterten, um den daraus resultierenden Dünger dann wiederum an ihre Zimmerpflanzen zu verfüttern. Der Erfolg war umwerfend! Tom war gleichzeitig auch auf der Suche nach einer Business-Idee, um sich beim Princeton Business Plan Contest Anfang des nächsten Jahres anzumelden. Hier war seine Antwort: Würmer zu nutzen, um Abfall zu vernichten – er würde einen Qualitätsdünger herstellen können und sich gleichzeitig mit einem großen Umweltproblem befassen!