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Nutzen für die Umwelt

Die Vorteile davon, das Konzept Abfall abzuschaffen, sind unbezahlbar.

Eine Philosophie des Abfalls

„Müll“ exisitiert nicht in der Natur. In einem natürlichen System ist jeder Abfall eines Organismus die wertvolle Ressource eines anderen. Zum Beispiel kann Fuchskot einen Beerenstrauch düngen, dessen Früchte Futter für einen Vogel werden. Der Vogel wiederum könnte zu Futter für den Fuchs werden und so den Kreislauf schließen. Alles Produzierte im System wird genutzt und nichts ist Müll.

Mit der Herstellung synthetischer Materialien haben Menschen diese natürliche, zyklische Harmonie gebrochen. Plastik und ähnliche Materialien haben uns zwar eine größere und kosteneffizientere Erfindungs-Freiheit beschert, aber wenn sie ihr Lebensende erreichen, werden sie zu nutzlosem Müll, der keinen Platz hat im gesunden Kreislauf der Natur.

Wir sehen Fische mit Bäuchen voller Plastik und Vögel, die sich Nester aus Zigarettenstummeln bauen und das Problem wird nur noch verschärft durch unsere Tendenz dazu, zu viel zu konsumieren. Der einfache und billige Zugang zu so vielen Produkten verbunden mit einem dramatischen Anstieg der weltweiten Bevölkerung und einer Wegwerfkultur haben zu einer globalen Abfall-Krise geführt.

Die Auswirkungen des Abfalls

Im Laufe der letzten 100 Jahre hat die Menge an Abfall, der durch die Menscheit produziert wird, um fast 10.000 % zugenommen. Schätzungen nach, landen 25 % davon in den Ozeanen. Nur ein kleiner Teil wird verwertet und die Mehrheit endet auf Mülldeponien, wo der Abfall Methan und andere Gifte in die Umwelt entlässt. Wenn er nicht auf der Deponie endet, wird er typischerweise verbrannt. Einige Verbrennungsanlagen produzieren zwar Energie daraus, dabei wird aber auch alle Energie und das Potenzial zur Wiederverwertung, das noch im Produkt steckt, zerstört.

Die Lösung: recycelbar vs. nicht-recycelbar

Der zentrale Grund, warum der Großteil unseres Abfalls in der Verbrennung landet und warum nur wenig Produziertes recycelt wird (wie es technisch möglich ist), liegt in der Ökonmie des Abfalls. Bei den meisten Materialien ist es einfach teurer, sie separat einzusammeln und zu recyceln als das resultierende Rohmaterial wert ist. Und es ist billig (wir lassen zu, dass es billig ist), Abfall in die Verbrennung zu schicken.

TerraCycles Aufgabe: zyklische Lösungen für Nicht-Recycelbares

TerraCycle arbeitet daran, das Konzept Abfall abzuschaffen, indem wir das Nicht-Recycelbare recycelbar machen. Dafür bieten wir eine Reihe an kostenlosen Programmen an, die finanziert werden durch verantwortungsbewusste Herstellerfirmen und auch käufliche Programme, die finanziert werden durch umweltbewusste Konsumenten, um zyklische Lösungen der Wiederverwertung für fast alle Formen von Abfall zur Verfügung zu stellen.

TerraCycles Nutzen für die Umwelt

Wenn ihr Abfall an TerraCycle schickt, verhindert ihr, dass er in Verbrennungsanlagen endet. Stattdessen werden neue Materialien und Produkte daraus hergestellt, wodurch die aufwändige Neuproduktion verhindert wird. Das hat keine geringe Auswirkung, denn bei einem durchschnittlichen Produkt entstehen 90% der Umwelteinwirkungen durch die nötige Rohstoff-Förderung und dessen Veredelung.

Was TerraCycle nicht macht: lineare Lösungen

Verbrennung verwandelt das Material zu Asche, Gas und Hitze (die manchmal für Elektrizität genutzt wird). Verbrennung ist keine zyklische Lösung, da der Abfall im Prozess zerstört wird. TerraCycle wird keinen eingesammelten Abfall verbrennen.

Eine Mülldeponie ist ein Ort, an dem Abfall einfach vergraben wird und es ist die älteste Form der Abfallbehandlung. Historisch gesehen ist die Deopnie die üblichste Methode organisierter Abfallbehandlung und immer noch in vielen Teilen der Welt gesetzlich erlaubt. TerraCycle wird keinen keinen eingesammelten Abfall auf eine Mülldeponie bringen.

Umweltfreundliche Veränderungen des Lebensstils

Es gibt Wege, um uns wieder besser in natürliche Prozess einzuordnen. Langlebiges kaufen, Unverpacktes kaufen, Gebrauchtes kaufen oder einfach gar nichts kaufen, ist ein direkter Weg zu einem geringeren negativen individuellen Einfluss auf die Umwelt.

Müll basiert zu großen Teilen auf unserem individuellen Konsumverhalten. Wenn wir nichts kaufen, kann es nicht zu Abfall werden.

Wenn wir etwas kaufen, stimmen wir aktiv dafür, dass mehr von diesem Produkt hergestellt werden soll. Wenn wir etwas nicht kaufen, stimmen wir dafür, dass weniger von einem Produkt hergestellt werden soll und diese Stimme ist außerordentlich mächtig.

Wenn wir unser tägliches Votum (unsere täglichen Einkäufe) ändern würden, hätten wir in einer kurzen Zeit das globale Abfallproblem gelöst zusammen mit einigen anderen Umweltproblemen. Wir können einfach damit beginnen, Dinge zu kaufen, die langlebig sind, die schon gebraucht sind, die ohne Verpackung auskommen und bevor wir überhaupt etwas kaufen, ist vielleicht die erste Frage: Brauche ich das überhaupt?